Verein

Struktur

Der Verein Heli - Flugrettung Südtirol wurde 2010 offiziell aus der Taufe gehoben und verwaltet den Flugrettungsdienst in Südtirol im Auftrag der Landesregierung. Die Mitglieder des Vereins sind der Alpenverein Südtirol, der Landesrettungsverein Weißes Kreuz, die Bergrettung im Alpenverein Südtirol, die Südtiroler Berg- und Höhlenrettung CNSAS sowie der Club Alpino Italiano. Die Flugrettung Südtirol verfügt über die beiden Rettungshubschrauber Pelikan 1 mit Basis in der Landeshauptstadt Bozen und Pelikan 2 mit Basis in Brixen. Während der Winter- und Sommermonate wird der Dienst durch den Rettungshubschrauber Aiut Alpin Dolomites, mit Basis in Pontives im Grödnertal, unterstützt. Die Flugrettung Südtirol hat im vergangenen Jahr 3.566 Einsätze geflogen und dabei 137.288 Flugminuten zurückgelegt. 

Vereinsorgane

Der Verein HELI - Flugrettung Südtirol wird von verschiedenen Vereinigungen getragen. Das höchste Gremium ist die Vollversammlung. Der Vorstand besteht aus den Führungskräften der jeweiligen Partner. Der Präsident ist der gesetzliche Verantwortliche. Der Vorstand setzt sich regelmäßig zusammen und trifft gemeinsame Entscheidungen. Verwaltung und medizinischer Bereich arbeiten eng und konstruktiv zusammen. Die Präsidentschaft liegt derzeit in den Händen von Dr. Georg Rammlmair, Vizepräsident ist Giorgio Gajer.

Technische Beirat

Der technische Beirat fungiert seit 1997 als Expertenrunde innerhalb der Flugrettung in Südtirol. Eines der Ziele, bei der Einführung des technischen Beirates, war es, die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen in der Flugrettung zu fördern. Neben dem Landesrettungsverein Weißes Kreuz, der Bergrettung im AVS, der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung im CNSAS und dem Aiut Alpin Dolomites sind auch die Landesnotrufzentrale sowie die Betreiberfirma Babcock im Beirat vertreten. Hauptaufgaben des technischen Beirates sind die Erarbeitung einheitlicher Ausbildungsrichtlinien, laufende Verbesserung der Einsatztechnik und Rettungstaktik sowie die Auswahl einer standardisierten Ausrüstung. 

Geschichte

Seit 1986 gibt es in Südtirol die organisierte Flugrettung. Die offizielle Anerkennung als öffentlicher Dienst erfuhr die Tätigkeit am 17. August 1987 durch ein Landesgesetz, welches die Aufgaben des Flugrettungsdienstes in Südtirol bis heute regelt. Wertvolle Pionierarbeit wurde in diesen Anfangsjahren durch den Landesrettungsverein Weißes Kreuz geleistet, der die ersten Rettungshubschrauber in Südtirol ankaufte und den Dienst eigenständig abwickelte. Aufbauend auf das Landesgesetz haben im Jahre 1991 fünf Verein ein Abkommen über die Ausweitung des Flugrettungsdienstes in der Provinz Bozen unterschrieben und im Jahre 1997 die Arbeitsgemeinschaft Flugrettung aus der Taufe gehoben. Trägergemeinschaft dieser Arbeitsgruppe waren der Landesrettungsverein Weißes Kreuz, der Alpenverein Südtirol (AVS), der Bergrettungsdienst im AVS, der Club Alpino Italiano (CAI) und der Corpo Nazionale Soccorso Alpino e Speleologico CNSAS. Der Primar der Landesnotrufzentrale 118/115 war Rechtsmitglied der Arbeitsgemeinschaft. Im Jahr 1998 wurde der Dienst des Aiut Alpin Dolomites, mit Sitz in Gröden, als saisongebundener, dritter Rettungshubschrauber in den Landesflugrettungsdienst aufgenommen. Bei der Umwandlung in den heute tätigen, privatrechtlichen Verein "HELI" hat sich nichts geändert - die Aufgaben, Ziele und Dienste sind dieselben geblieben. 
 

Die rechtliche Form einer Arbeitsgemeinschaft erwies sich im Laufe der Zeit als nicht mehr zeitgemäß, weshalb die Trägervereinigungen der Flugrettung die Weichen für die Zukunft stellten: 2010 wurde der privatrechtliche Verein HELI Flugrettung Südtirol gegründet, der von der Landesregierung mit der Führung des Flugrettungsdienstes betraut wurde und die vorherige Arbeitsgemeinschaft ablöste. Mit der Gründung des neuen Vereins wurde die formale Verantwortung an einen juridischen Träger gebunden und damit das Weiße Kreuz und deren Verantwortliche von einer möglichen persönlichen Haftung befreit. Zum Präsidenten wurde Georg Rammlmair, Direktor ist seit der Gründung des Vereins Ivo Bonamico. 


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