Pelikan 3: Mit 153 Einsätze in der ersten Saison

26.04.2020
Mit insgesamt 153 Einsätzen vom 1. Februar bis zum heutigen 26. April hat der Pelikan 3 seine erste Saison abgeschlossen. Für den vierten Notarzthubschrauber in Südtirol ein erfolgreicher Auftakt, die Notfallversorgung in der westlichen Landeshälfte hat dadurch eine deutliche Stärkung erfahren. Gleichzeitig konnte Pelikan 3 auch viele Einsätze in anderen Landesteilen übernehmen. Insgesamt wurden dabei 5.796 Flugminuten zurückgelegt.
„Diese drei Monate haben uns gezeigt, dass der Wunsch der Vinschgauer Bevölkerung gerechtfertigt war, in der westlichen Landeshälfte einen Rettungshubschrauber zu stationieren“, sagt Georg Rammlmair, der Präsident von „HELI – Flugrettung Südtirol“. „Als das Coronavirus in Südtirol ausgebrochen ist, wollten wir den Betrieb des Pelikan 3 eigentlich bis auf Widerruf einstellen, weil die Einsätze aufgrund der Ausgangsbeschränkungen merklich zurückgegangen waren. Zu guter Letzt sind wir diesen Schritt aber nicht gegangen, um die schnelle notärztliche Versorgung aufrechtzuerhalten.“ In dieselbe Kerbe schlägt auch Direktor Ivo Bonamico: „Die ersten drei Monate haben gezeigt, dass die Entscheidung der Landesregierung, einen weiteren Notarzthubschrauber zu aktivieren, die richtige war. Ein großer Dank gebührt hier besonders Landesrat Thomas Widmann für seine Weitsicht und die Bereitschaft die Flugrettung in Südtirol weiter zu entwickeln“, betont Bonamico. 
Zufrieden ist auch Marc Kaufmann, der Primar des Betrieblichen Dienstes für Rettungs- und Notfallmedizin: „Ich kann es nur wiederholen: Ich habe mir erwartet, dass es viele Einsätze für den Pelikan 3 geben wird, wenngleich auch die Coronavirus-Pandemie für einen Rückgang der Einsatzflüge gesorgt hat“, betont Kaufmann. Die Rückmeldungen zum neuen Dienst seien allesamt positiv, sind sich Rammlmair, Bonamico und Kaufmann einig. Der Pelikan 3 sei seit dem ersten Betriebstag ein wichtiges Glied in der Rettungskette. Für eine Projektphase von drei Jahren ist der saisonale Dienst garantiert, dann wird anhand von Zahlen und Fakten über die Zukunft des vierten Rettungshubschraubers im Land entschieden. Dabei ist die Maschine zwar im Vinschgau stationiert, flog aber auch über 20 Einsätze in anderen Landesteilen. Außerdem war der Notarzthubschrauber auch weitere 6 Mal zu Rettungseinsätzen in die Nachbarprovinz Sondrio gerufen worden. So wurde erst am heutigen letzten Einsatztag eine Verlegung eines Kindes vom Krankenhaus in Schlanders in die Pädiatrische Klinik nach Padova durchgeführt. 
Bis zum neuerlichen Saisonstart am 30. Mai werden der Hangar und die Tankanlage auf dem Hoppe-Gelände in Laas angepasst, wo der Pelikan 3 stationiert ist. Auch die Unterkunft für die Besatzung mit Küche, Büro sowie Lager-, Hygiene- und Ruheräumen wird bei dieser Gelegenheit verbessert.

Foto: Besuch am Hangar vor der Coronakrise: Ortspolizist Klaus Obwegeser (von links), Flughelfer Martin Pichler, Notarzt Patrick Franzoni, Mitarbeiter für Rechtsangelegenheiten der HELI Stefan Viehweider, Bürgermeister von Laas, HELI-Direktor Ivo Bonamico, Andreas Tappeiner und Flugtechniker  Christian Parigger und Pilot Alberto Tomaselli. 
 
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