home > Verein > News

Neues & Interessantes

Archiv   2018
Zu insgesamt 3.304 Rettungseinsätzen sind die Flugretter von Pelikan 1 und 2 sowie des Aiut Alpin Dolomites im vergangenen abgehoben. Das entspricht einer Zunahme von über 10 Prozent im Vergleich mit dem Jahr 2016. Ähnlich die Zunahme der versorgten Patienten, die mit 3.107 Personen ebenso um ein gutes Zehntel angewachsen sind. Das ist ein Auszug der Leistungsbilanz, die Dr. Georg Rammlmair, Präsident des Vereins „HELI - Flugrettung Südtirol“ beim Jahresrückblick 2017 vorgelegt hat.
Im Beisein von Landesrätin Martha Stocker, Rudolf Pollinger, Direktor der Landesagentur für Bevölkerungsschutz, sowie Vertretern von Südtiroler Blaulichtorganisationen und Partnerverbänden gab der Trägerverein der Südtiroler Flugrettung einen Rückblick auf das vergangene Tätigkeitsjahr. Zuvor wurde Rammlmair von der tagenden Vollversammlung einstimmig als Präsident bestätigt, neuer Vizepräsident ist Giorgio Gajer.

„Das Jahr 2017 ist durch eine deutliche Zunahme der Einsätze gekennzeichnet“, erklärte Rammlmair und verwies auf die Statistik der vergangenen Jahre. „Wir haben im vergangenen Jahr mehr Einsätze geflogen wie in den Jahren zuvor und dabei auch deutlich mehr Personen retten können“. Während die Südtiroler Flugrettung 2015 insgesamt 2.901 Mal (109.847 Flugminuten) abgehoben ist, flog sie 2016 2.994 Einsätze (112.565) und im Vorjahr 3.304 Einsätze (122.229). 
97 Prozent aller Einsätze wurden in Südtirol geflogen sowie 104 in den Nachbarprovinzen Trient, Belluno, Verona, Brescia und Sondrio. Was die Herkunft der Patienten betrifft, stammten 55 Prozent aus Südtirol, 30 Prozent aus anderen italienischen Provinzen und 15 Prozent aus dem Ausland. 

Ein besonderer Höhepunkt im vergangenen Jahr war auch die Einführung der sogenannten Tagrandflüge. „Durch diese Rettungseinsätze nach Sonnenuntergang konnte die Rettungskette in Südtirol deutlich verbessert werden“, erklärte „Heli“-Direktor Ivo Bonamico legte die Leistungszahlen vor. Allein zwischen November 2017 und März 2018 sind die drei Rettungshubschrauber 109 Mal zu Einsätzen in der Dunkelheit abgehoben und dabei zu Notfällen geeilt.  

Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein und die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen zu intensivieren, wurden im Vorjahr 110 Übungsflüge (8.329 Flugminuten) durchgeführt. Auch die Kostenentwicklung der Flugrettung ist durchaus positiv:  Sie kostete Steuerzahler im vergangenen Jahr etwa 2,8 Millionen Euro, das Jahr davor waren es fast 3,7 Millionen Euro gewesen. „Die Südtiroler Flugrettung ist ohne Zweifel ein Beispiel dafür, dass man einen höchst professionellen Dienst auch kostengünstig anbieten kann“, betont Vereinschef Georg Rammlmair.

Landesrätin Martha Stocker dankte den Crews der Flugrettung für den Einsatz und dem Trägerverein für die professionelle Arbeit im Auftrag der Landesregierung. Sie hob auch die Wichtigkeit einer angemessenen Öffentlichkeitsarbeit hervor, „um die Leistungen der Bevölkerung aufzuzeigen“.


 
close
28 / 05 / 2018

Mehr Einsätze, mehr gerettete Personen

Zu insgesamt 3.304 Rettungseinsätzen sind die Flugretter von Pelikan 1 und 2 sowie des Aiut Alpin Dolomites im vergangenen abgehoben. Das entspricht einer Zunahme von über 10 Prozent im Vergleich mit dem Jahr 2016. Ähnlich die Zunahme der versorgten Patienten, die mit 3.107 Personen ebenso um ein gutes Zehntel angewachsen sind. Das ist ein Auszug der Leistungsbilanz, die Dr. Georg Rammlmair, Präsident des Vereins „HELI - Flugrettung Südtirol“ beim Jahresrückblick 2017 vorgelegt hat. Lesen
Im Jahre 1986 hob der erste Pelikan in den Himmel über Südtirol ab und legte den Grundstein für die professionelle Flugrettung im Lande. Seitdem stehen Pelikan eins und zwei sowie der Aiut Alpin Dolomites als Symbol für schnelle und effiziente Hilfe aus der Luft. Geführt wird die Flugrettung vom Verein HELI, einer gemeinschaftlichen Kooperation bestehend aus dem Weißen Kreuz, den Bergrettungsdiensten im AVS und des CNSAS sowie dem Club Alpino Italiano, dem Südtiroler Alpenverein und der Landesnotrufzentrale. Bei der jährlichen Vollversammlung am Montagabend legte die Organisation eine beeindruckende Leistungsbilanz vor.
Zu knapp 3.000 Einsätze sind drei Rettungshubschrauber im vergangenen Jahr abgehoben und haben dabei 2.805 Patienten versorgt. Das entspricht 112.610 Flugminuten und einen Zuwachs von 93 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr. Ganze 86 Mal sind dabei die Rettungshubschrauber aus Südtirol auch zu Einsätzen in andere Provinzen geflogen und haben dort in Notfällen wertvolle Unterstützung geleistet.
Besonders erfreulich ist die Kostenentwicklung. Trotz steigender Qualität des Dienstes, kostete die Flugrettung im vergangenen Jahr den Südtirolern Steuerzahlern knapp eine Million Euro weniger als im Vorjahr. Grund dafür ist die effiziente Verwaltung, welche Rettungseinsätze für Gäste und Touristen umgehend mit ausländischen Krankenversicherungen sowie über Ticket abrechnet. Für den Vorstand des Vereins, in dem jeweils ein Vertreter der Blaulichtorganisationen sowie dem Primar des Landesnotfalldienstes sitzt, kann damit das vergangene Jahr als durchaus positiv bewertet werden. Präsident Georg Rammlmair hebt besonders die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsdienste im Land hervor. „Wir ziehen nicht nur im Vorstand der HELI alle an einem Strang, sondern auch tagtäglich draußen auf den Einsätzen. Dies macht unser Rettungssystem im Land zu einer international angesehenen Institution, die besonders auch in der Flugrettung stark zum Tragen kommt“, erklärt Rammlmair.

Für Direktor Ivo Bonamico stehen dabei die laufende Qualitätssteigerung sowie die effiziente Verwaltung hinter dem Dienst im Mittelpunkt. „Durch die Ticketverrechnung und Spesenverrechnung an ausländische Patienten, konnten im vergangenen Jahr mehr als zwei Drittel der Kosten der Flugrettung einkassiert werden“, unterstreicht Bonamico. Ermöglicht wurde diese durch einen Landesbeschluss zur Anpassung des Tarifs zur Weiterverrechnung der Flugminuten an Provinzfremde und Ausländer. Dem Südtiroler Steuerzahler kostete die Flugrettung im Vorjahr knapp 3,7 Millionen Euro, das Jahr davor waren es noch etwas mehr als 4,6 Millionen Euro gewesen. Die Gesamtkosten lagen im Vorjahr bei mehr als 10 Millionen Euro.

Bezugnehmend auf das dreißigjährige Jubiläum, präsentierte der Vorstand eine kürzlich erschienene Sozialbilanz zur Flugrettung. Historische Momentaufnahmen von der Geburtsstunde bis zur Gegenwart beleuchten dabei die Entwicklung des wichtigen Dienstes und spiegeln den Pioniergeist der damaligen Zeit wieder. Dabei bietet ein Rückblick immer auch geeigneten Anlass für Zukunftspläne. Und diese stehe bei der Flugrettung Südtirol klar im Zeichen der weiteren Professionalisierung. So werden derzeit die Voraussetzungen für Nachtflüge geprüft. „Damit könne vor allem in den dunklen Wintermonaten sowie nach Sonnenuntergang Einsätze geflogen werden“, erklärte Bonamico und verweist auf derzeitige Gespräche mit dem Assessorat für Gesundheitswesen. 

Sozialbilanz 2016
close
01 / 06 / 2017

30 Jahre Flugrettung in Südtirol

Im Jahre 1986 hob der erste Pelikan in den Himmel über Südtirol ab und legte den Grundstein für die professionelle Flugrettung im Lande. Seitdem stehen Pelikan eins und zwei sowie der Aiut Alpin Dolomites als Symbol für schnelle und effiziente Hilfe aus der Luft. Geführt wird die Flugrettung vom Verein HELI, einer gemeinschaftlichen Kooperation bestehend aus dem Weißen Kreuz, den Bergrettungsdiensten im AVS und des CNSAS sowie dem Club Alpino Italiano, dem Südtiroler Alpenverein und der Landesnotrufzentrale. Bei der jährlichen Vollversammlung am Montagabend legte die Organisation eine beeindruckende Leistungsbilanz vor. Lesen